Page 3 - Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen in der Grundschule
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               Abstrakt


               Die fortschreitende Digitalisierung  mit  der zunehmenden Digitalität macht  eine  effiziente

               Medienbildung an den Schulen unumgänglich. Internationale Organisationen wie die OECD
               und  die Europäische Kommission stellen Rahmenwerke  auf  und definieren Kompetenzen,
               über welche die Kinder und Jugendlichen für eine spätere verantwortungsvolle Teilnahme an

               der von Technologien bestimmten Gesellschaft verfügen müssen.  Internationale Studien wie
               ICILS und PISA ermöglichen den teilnehmenden Ländern ihre Bildungssysteme untereinander
               zu vergleichen  und Stärken  und Schwächen  aufzuzeigen. Diese Studien decken beim

               Luxemburger  Bildungssystem und damit  einhergehend bei der  Medienbildung  Defizite  auf,
               obwohl umfangreiche Investitionen in technologische Infrastrukturen stattgefunden haben.
               Eine erfolgreiche Medienbildung bedarf mehrere Faktoren: neben der Infrastruktur sind auch

               die Expertise der Lehrkräfte sowie  eine partizipative  aufgesetzte und  umgesetzte  Vision
               wichtig. Diese Arbeit analysiert durch Analyse der Initiativen des Bildungssystem und des

               Schulgesetzes die Maßnahmen, die im  Sinne  einer nachhaltigen Medienbildung auf der
               Systemebene initiiert und umgesetzt wurden.  Anhand von Interviews mit Verantwortlichen
               verschiedener Bildungsinstitutionen zeigt sich, dass auf der Systemebene eine gemeinsame

               Vision besteht. Die Analyse der Tätigkeitssysteme der verschiedenen hierarchischen Ebenen
               ergibt, dass diese Vision der Systemebene nur bedingt in der schulischen Realität auf der
               Schulebene wiederzufinden ist,  obwohl ausreichend  unterstützende Maßnahmen

               bereitgestellt sind. Diese Erkenntnis legt nahe, dass weitere Studien zu den Bedürfnissen der
               Schulebene notwendig sind.

               Abstract



               Progressive digitalisation with the increasing digitality  makes efficient media  education in
               schools indispensable.  International organisations such  as the OECD and the  European
               Commission establish frameworks and define competencies that children and young people

               must  have to  be  able to responsibly participate later on in a technology-driven society.
               International studies such as ICILS and PISA enable participating countries to compare their
               education systems  and  to identify  both strengths and weaknesses. These studies reveal

               deficiencies in Luxembourg's education system and, consequently, in media education, even
               though substantial investments have been made in technological infrastructures. Successful
               media education depends on more than one factor: besides the infrastructure, the expertise of

               the teachers  and  a  participative vision  established and implemented are important. By
               analysing the initiatives of the education system and the school law, this paper examines the

               policies that have been implemented in terms of sustainable media education at the system
               level.  Based on interviews with responsible persons from several educational institutions, it
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